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Digitalisierung im Unterricht

Digitalisierung im Unterricht

Die Kernfrage ist nicht, ob digitale Medien lernwirksam sind, sondern unter welchen didaktischen Bedingungen: Digitale Medien treten im Unterricht in drei Rollen auf – als Werkzeug, als Thema und als Ablenkung (Döbeli Honegger 2017, Kap. 5). Das Lernargument («die Nutzung digitaler Medien kann das Lernen fördern», Kap. 4) ist bewusst konditional formuliert – die Wirkung entsteht nicht durch das Gerät, sondern durch dessen Einbettung.

Was die Wirkung entscheidet

Relevanz für die Schulleitung

Unterrichtsdigitalisierung ist Unterrichtsentwicklung, kein Beschaffungsprojekt: Sie braucht Ziele (SMART), Erprobungszyklen (PDCA) und planungsintensive Weiterbildung. Für die Infrastruktur gilt Döbelis Doppelregel: Offenheit für Lernende, Zuverlässigkeit für Lehrkräfte (Kap. 8) – eine Technik, die Aufmerksamkeit frisst, untergräbt genau die Didaktik, die sie ermöglichen soll.

Verbindungen

Quellennachweis

Döbeli Honegger, B. (2017). Mehr als 0 und 1 (2., durchges. Aufl.). hep. – Werkzeug/Thema/Ablenkung: Kap. 5; Lernargument: Kap. 4; Allgemeinbildung und Prüfungen: Kap. 3; WWW-Formel: Kap. 7; Infrastruktur-Doppelregel: Kap. 8 (ePub ohne Seitenmarker → Kapitel-Belege, s. Leitmedienwechsel nach Döbeli Honegger).
Dubs, R. (2019). Die Führung einer Schule. Steiner. – Didaktisches Gesamtkonzept statt Addition, Cuban-Befund, Anleitung vor Selbststeuerung inkl. Equity-Hinweis: S. 292–294 (Kap. 10). → Zotero

Literatur