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Psychomotoriktherapie bei Magersucht im Schulalter

Psychomotoriktherapie bei Magersucht im Schulalter

Die Anorexia nervosa (AN) ist im Schul- und frühen Jugendalter nicht nur eine Essstörung, sondern eine leibnahe Störung: Sie organisiert sich wesentlich über den Körper – über Körperbild und Körperschema, Interozeption, Bewegungsverhalten, Spannungs- und Emotionsregulation, Selbstwert und soziale Resonanz. Genau hier hat die Psychomotoriktherapie (PMT) einen fachlich begründbaren Zugang: Der Körper ist bei AN zugleich Symptomort und therapeutischer Zugang.

Die Kernposition der Arbeit (Kernthese, Hofmann 2026): PMT ist bei AN keine Monotherapie, wohl aber ein ergänzender körper-, bewegungs- und wahrnehmungsorientierter Baustein im multiprofessionellen Behandlungsrahmen. Führend bleiben medizinische Sicherung und Gewichtsrestauration, Ernährungstherapie und störungsspezifische Psychotherapie (Probst 2017) (Probst et al. 2010: «supplement and support») (S3-Leitlinie, Zeeck et al. 2019).

Drei Prinzipien rahmen den ganzen Stack:

Die konkreten Zugänge bündelt → PMT-Interventionsbausteine bei Anorexie; die digitale Dimension → digitale Körperräume und Körperbild.

Verbindungen

Literatur