Datengestützte Schulentwicklung
Datengestützte Schulentwicklung
Datengestützte Schulentwicklung nutzt systematisch erhobene Informationen – Leistungstests, Befragungen, Hospitationen, Selbstevaluationen – als Grundlage für Entwicklungsentscheidungen, statt nur auf Intuition oder Einzelfälle zu reagieren. Rolff plädiert für eine Datenkultur, die nicht auf Kontrolle, sondern auf gemeinsames Lernen zielt: Daten sind Spiegel, nicht Urteil.
Voraussetzungen sind eine gute Daten-Hygiene (was wird wann erhoben, mit welcher Frage?), eine gemeinsame Interpretationskultur im Kollegium (Daten sind nicht selbsterklärend) und der Schutz vor Daten-Missbrauch durch Schulleitung oder Aufsicht. Sonst entsteht Abwehr, und die Datenkultur kippt in Kontroll-Klima.
Verbindungen
- Qualitätssicherung und Evaluation (FSB, interne QE) – konkrete Verfahren der internen Evaluation
- externe-schulevaluation – externe Perspektive auf Schuldaten
- Action Research nach Lewin – die methodologische Tradition, in der Datennutzung mit Reflexions- und Veränderungshandeln verschränkt wird
Literatur
- Rolff, H. G. (2017). Schulleitung auf den Punkt gebracht. Frankfurt am Main: Debus. https://doi.org/10.46499/799
Verweise auf diese Seite
- Action Research nach Lewin Zettelkasten
- Bildungsbericht als Führungsinstrument der Schulleitung Zettelkasten
- Bildungsmonitoring und evidenzbasiertes Handeln Zettelkasten
- Lernzentrierte Führung Zettelkasten
- Lesson and Learning Studies Zettelkasten
- Methodische Kritik an Visible Learning Zettelkasten
- Projektmanagement für Schulvorhaben Zettelkasten
- Q2E – Der Qualitätszyklus Zettelkasten
- Reflexion vs. Evaluation – die TG-Unterscheidung Zettelkasten
- Stufenmodell als Standortbestimmungs-Instrument Zettelkasten
- Vom Projekt zur Prozessorientierung Zettelkasten