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Datengestützte Schulentwicklung

Datengestützte Schulentwicklung

Datengestützte Schulentwicklung nutzt systematisch erhobene Informationen – Leistungstests, Befragungen, Hospitationen, Selbstevaluationen – als Grundlage für Entwicklungsentscheidungen, statt nur auf Intuition oder Einzelfälle zu reagieren. Rolff plädiert für eine Datenkultur, die nicht auf Kontrolle, sondern auf gemeinsames Lernen zielt: Daten sind Spiegel, nicht Urteil.

Voraussetzungen sind eine gute Daten-Hygiene (was wird wann erhoben, mit welcher Frage?), eine gemeinsame Interpretationskultur im Kollegium (Daten sind nicht selbsterklärend) und der Schutz vor Daten-Missbrauch durch Schulleitung oder Aufsicht. Sonst entsteht Abwehr, und die Datenkultur kippt in Kontroll-Klima.

Verbindungen

Literatur