Kanton Zürich

Steckbrief des Zürcher Volksschulsystems aus Schulleitungs-Sicht: rechtliche Grundlagen, Behörden, Schulstufen, Sonderpädagogik, Lehrplan-21-Umsetzung, Berufsbedingungen. Quervergleich mit Kanton Thurgau und Kanton St. Gallen ist explizit eingeplant.


Strukturelle Übersicht

Rechtliche Grundlagen

Vertiefung: Index – Gesetzliche Grundlagen SL ZH.

Behörden und Akteure

Sekundarstufe I in Zürich

Drei Anforderungsstufen, in der Regel als A/B/C-System:

StufeProfil
Sek Aerweiterte Anforderungen
Sek Bmittlere Anforderungen
Sek Cgrundlegende Anforderungen

Niveaustufen in Mathematik, Französisch und Englisch quer durch die Stammklassen, oft mit Durchlässigkeit über die Stammklassengrenzen hinweg. Schulgemeinden können das Modell verschieden umsetzen (gegliedert, kooperativ, integriert).

Langzeitgymnasium: Übertritt nach der 6. Klasse möglich (Aufnahmeprüfung Mitte 6. Klasse). Daneben Kurzgymnasium nach der 8. Klasse. Die Langzeit-Variante ist im Schweizer Vergleich eine Zürcher Besonderheit (anders als z. B. im Kanton Thurgau).

Sonderpädagogik in Zürich

Abklärung verläuft über das Schulische Standortgespräch (SSG) und schulpsychologische Abklärung, Zuweisungsentscheid durch die Schulpflege. Vertiefung: Glossar Sonderpädagogik.

Kantonale Programme

Finanzhaushalt der Schulgemeinde

Die Schulgemeinden bzw. Schulkreise rechnen nach HRM2 (Harmonisiertes Rechnungslegungsmodell der Kantone und Gemeinden). Eine Zürcher Besonderheit prägt das Bild der Erfolgsrechnung markant: Lehrpersonen sind formal vom Kanton angestellt; die Gemeinde erstattet die Lehrergehälter dem Kanton. Diese Erstattung läuft als Transferaufwand (Konto 36) – nicht als Personalaufwand. Spiegelbildlich erscheinen Kantonsbeiträge an die Gemeinde als Transferertrag (Konto 46). Dadurch entstehen brutto sehr grosse Transferpositionen, die sich grossteils saldieren.

Vertiefung mit Quervergleich zu Thurgau und Details der HRM2-Logik in HRM2 in der Thurgauer Schulgemeinde.

Berufsbedingungen Schulleitung Zürich

Verbindungen

Pflicht-Quellen